Was sind die Zentren für Deutschland- und Europastudien weltweit?


Es gibt 20 interdisziplinäre Zentren für Deutschland-und Euopastudien auf der ganzen Welt, die seit dem Premierminister Helmut Kohl 1991 gegründet wurden. Dazu zählen die Zentren in: Kanada(3), China, PR(1), Frankreich(1), Israel(2), Japan(1), Südkorea(1), Nierderlande (1), Polen(1), Russland(1), Grossbritanien(2) und den Vereinigten Staaten von Amerika(6).

Die offiziele DAAD- Website beschreibt diese wie folgt:

“In diesen Zentren konzentiert sich wissenschaftliche Forschung, zeitgenössische Politik und das Interesse der Öffentlichkeit mit Themen, die etwas mit Deutschland und Europa zu tun haben.” Die Zentren werden mit Leuchttürmen verglichen, die “vor allem dem Zweck dienen sollen, für die junge Generation von Akademikern Wissen und Expertisen über Deutschland und Europa zu verbreiten und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen internationalen Partnern sicherzustellen..”

Die ersten drei Zentren wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1991 gegründet und zwar an der Universität von Harvard, Kalifornien-Berkerley und Georgtown (Washigton). Daraufhin folgten Zentren im mittleren Osten (Universität von Minnesotta, Winconsin-Madison und Brandeis), drei in Kanada (Universität von Toronto, Universität von York (Toronto), Universität von Montreal) und zwei in England (Cambridge und Birmingham). Im Jahre 2000 folgten aufgrund der nationalen Nachfrage Zentren in Mitteleuropa, in Paris (mit 12 führenden Univeristäten) und Amsterdam, und in Westeuropa (Polen/Warschau, Russland/St. Petersburg). Auch in Asien enstanden Zentren an der renommierten Universität von Todaí in Japan und an der Universität von Peking in China. In 2007 öffneten zwei Zentren in Israel an der Hebrew Universität von Jerusalem und an der Universität von Haifa. Kürzlich eröffnete das Zentrum an der Chung-An Universität in Südkorea, welches 2013 zum Netzwerk der DAAD dazu kam.
Das brasilianische Zentrum CDEA UFRGS- PUCRS in Porto Alegre ist das erste in Lateinamerika und das erste in der südlichen Hemnisphäre, mit einer ganz besonderen Symbolik, da es auch alle lateinamerikanischen Partner erreichen möchte. Die Zentren für Deutschland- und Europastudien sind heute ein großes Netzwerk von Forschern und Forscherinnen, die sich mit Themen im Bereich der Geisteswissenschaften beschäftigen und Veranstaltungen, intersiziplinäre Masterstudiengänge, Co-Tutela-Promotionen, Sommerkurse und Schulen organisieren. Zudem eröffnet es Foschern und auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit von einem Exzellenznetzwerk zu profitieren, dass bereits seit 20 Jahen existiert.
In einer freien Übersetztung können die fünf Punkte über die Aufgaben der Zentren, welche auf der DAAD-Website hervorgehoben werden, wie folgt zusammengefasst werden:
1. Es handelt sich um Zentren, deren Lehre, Forschung (und Erweiterung) intersiziplinär ist: für eine hervorragende Bildung von Exzellenz in europäischen und deutschen Fächern 2. Sie zielen darauf ab, neue Kurse oder Master-und Promotionsprogramme in diesem Bereich zu entwickeln, zu testen und zu pflegen 3. Ihr Ziel ist es, die lokale Forschung zu aktuellen Entwicklung in Deutschland zu erweitern und zu konsolidieren 4. Ziel ist es, Programme für (Forscher und Professoren) Besucher, Kurse und Konferrenzreihen für die besten Experten aus Deutschland und Europa zu etablieren 5. Die Öffentlichkeit erreichen, indem das Zentrum auf regionaler und nationaler Ebene sichtbar wird und seine Rolle als nationales Referenzzentrum für deutsche und europäische Studien und politischer Ratgeber bestimmt wird

Die Zentren in der Welt beziehen sich in erster Linie auf folgende Aktivitäten:

  • Bereitstellung einer umfassenden interdisziplinären Lehre, Betreueung und Unterstützung
  • Steigerung der Qualität der Hochschulbildung in den spezifischen Fachbereichen
  • Entwicklung, Erprobung und Durchführung neuer Studiengänge (mit Schwerpunkt auf Master- und PhD-Programmen)
  • Ausbau der projektbezogenen Forschung zur aktuellen Entwicklungen der Bundesrepublik Deutschland
  • Aufbau von Gastlehrprogrammen und Gastvorträgen mit führenden Experten aus Deutschland und Europa
  • Die Öffentlichkeit erreichen, das Zentrum regional und national sichtbar machen und seine Rolle als nationales Referenzzentrum für Deutsch- und Europastudien sowie als politischen Berater wahrnehmen..”